Erdbewegung bei >30°C

Der Sommer lädt ein zu den letzten warmen bzw. heißen Tagen. Vergangenen Samstag war es 30..35°C heiß und wir hatten natürlich nichts besseres zu tun als Erde auf den Schubkarren zu schaufeln, von A nach B zu fahren, abzukippen und etwas zu „modellieren“.

Nach etwas über 4h waren wir dann platt und der „Hang“ vor dem Haus weitgehend gefüllt:

Vorher:

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„Vor Weihnachten …“

Der Titel dieses Beitrags ist gleichzeitig die Antwort auf die Frage „Wann wollt ihr einziehen?“.

Mehr oder weniger bewusst steht keine Jahreszahl vorbei. Aber es zeichnet sich ab, als ob der Wunsch DIESES Jahr vor Weihnachten einzuziehen in Erfüllung gehen wird.

Noch ist nicht alles fertig, und auch bei Einzug wird nicht alles fertig sein. Aber es wird gut und sauber bewohnbar sein.

Der aktuelle Stand der noch offenen Dinge: Weiterlesen

Estrich + Sahara = Trocken in 3-4 Wochen; Ein Zwischenstand

Für die Trocknung unseres Estrichs prognostizierte man uns 6-7 Wochen. Gedauert hat es nun keine 4 Wochen.

Das Aufheizprotokoll des Estrichlegers sah folgendes Programm vor:

  • 4 Tage Ruhe nach Einbau (kein Lüften, kein Begehen)
  • 1. Tag heizen: 25°C Vorlauftemperatur
  • 2. Tag heizen: 35°C
  • 3. Tag heizen: 45°C
  • 4. Tag heizen: 55°C
  • 5. Tag: Temperatur halten bis Belegreife erreicht
  • ….
  • n. Tag abkühlen: pro Tag wieder 10°C zurück

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Von den Tropen in die Sahara

Vom ursprünglichen tropischen Klima nach dem einbringen des Estrichs sind wir mittlerweile beim Sahara-Klima angelangt. Heute Morgen sahen die Thermometer wie folgt aus:26.08.14 - 2 IMG_20140826_071525

Die Wärmepumpe läuft und läuft und läuft. Anfangs hatten wir noch ein Sole-Vorlauf-Rücklauf-Delta von ca. 5-6°C. Die Vorlauftemperatur lag bei ca. 7°C, die Rücklauftemperatur bei ca. 12°C. Weiterlesen

Teile aus China [UPDATE]

Während der Estrich trocknet, wird weiter geplant und organisiert. So fehlt zum aktuellen Zeitpunkt z.B. die Technik um das Licht im Dachgeschoss schalten bzw. dimmen zu können. Grund: Ich hatte bis dato weder Lust noch Geld teure KNX Dimmer zu kaufen die nicht genug Leistung haben um meine LED-Beleuchtung im Dachgeschoss ansteuern zu können.

Der Bilton KNX REG Dimmer den ich zwei-fach im Elektroverteiler verbaut habe hat 4 Kanäle und kann pro Kanal 4A. Das Teil kostet mich aktuell rund 213EUR. Damit liegt ein Dimmer-Kanal bei rund 53EUR. Im Dachgeschoss hab ich 4 Zimmer, Bad und Flur. Der Flur wird über die bestehenden Dimmer gesteuert. Der Rest im Dachgeschoss ist noch nicht angebunden.

Teilweise komm ich bei den Zimmern auf einen Strombedarf von etwas über 4A, womit ich dann nicht nur einen Kanal pro Zimmer, sondern zwei bräuchte. Oder ich muss den einen oder anderen Dimmerkanal mit einem „LED PWM Verstärker“ (z.B. sowas hier) betreiben. Aber das ist es auch schwer etwas brauchbares mit mehr als 4A zu finden.

Die Lösung scheint mal wieder das KNX User Forum zu sein. Dort gibt es eine DoItYourself (DIY) Ecke, die das Thema Arduino am KNX behandelt. Prima Sache. Die Idee:

Man nehme einen handelsüblichen Arduino Mikrocontroller, verbinde diesen mit einem KNX Busankoppler und schon hat man eine beinahe Eierlegende-KNX-Wollmilchsau mit der man quasi alles machen kann.

Meine Variante sieht wie folgt aus:

Ein Arduino Leonardo hat 7 PWM Ausgänge. An diese kommen Logik-MOSFETs die ordentlich Last schalten können. 4A sollten da kein Problem sein. Mit einem Kühlkörper sollten auch mehr als 4A kein wirkliches Problem sein. Und schon hat man einen 7-Kanal LED PWM Dimmer der auch mir mehr als 4A pro Kanal umgehen kann.

Um nun aber auf den Titel dieses Artikels zurück zu kommen: Es geht mal wieder um’s Preise vergleichen. Ein Arduino Leonardo kostet „bei uns“ irgendwas um 20..25EUR. Ggf. findet man diesen auch mal günstiger, vielleicht für 15EUR. Aber es geht auch noch günstiger: aliexpress.com ist eine Handelsplattform auf der sich beinahe ausnahmslos asiatische, aber überwiegend chinesische Hersteller und Lieferanten tummeln. Viele Kleinteile (nicht nur Elektronik) findet man dort zum kleinen Preis. So auch die von mir benötigten Teile:

Die meisten Händler bieten „Free Shipping“, also kostenlosen Versand an. Einziger Nachteil: Der Versand dauert zwischen 15 und 34 Tagen. Wen das nicht stört der kann dort günstig einkaufen.

Alles in allem hab ich, bis auf den Busankoppler und ein Gehäuse, dort bei sieben Händlern wirklich alles bestellt was ich für einen 7-Kanal >4A/Kanal PWM Dimmer brauche. Und das für nur etwas mehr als 30EUR. Der Busankoppler kommt mit Versand nochmal mit rund 30EUR daher. Das Gehäuse wird mich nochmal um die 10EUR kosten. Damit bin ich dann bei rund 70..80EUR.

Würde ich das mit fertigen KNX Komponenten lösen wollen, müsste ich um die 350EUR hinlegen.

Nun. Jetzt mag man meinen „Ja, aber das ist doch nur gebastel… Will und kann man sich auf soetwas verlassen?“… Naja. Sagen wir es so:

  1. Andere haben die Arduino-KNX Lösung schon länger fehlerfrei laufen. Zwar nicht unbedingt als Dimmer, aber für andere Dinge.
  2. Es geht um die Beleuchtung im „sekundären Teil“ im Haus, das Dachgeschoss. Sollte sich die Lösung doch noch als „untauglich“ oder unzuverlässig herausstellen, so kann ich immer noch auf eine fertige Lösung zurückgreifen. „In den Sand gesetzt“ hab ich dann schlimmstenfalls 80EUR. Die jedoch mögliche Kostenersparnis von 350EUR-80EUR=270EUR lässt mich dieses Risiko eingehen. Der primäre Teil des Hauses läuft weiterhin mit fertigen/geprüften Komponenten.

Und wenn das gut funktioniert, dann wird die Garage ebenfalls mit dem einen oder anderen Gimmick „gepimpt“: Garagenlichtsteuerung, Garagentor-Steuerung und Positionsrückmeldung, Außenlichtsteuerung, sowie Steuerung der Garagentür (elektrisch abschließbar). Wird hier sicher auch nochmal 300EUR sparen…

[UPDATE] Bezüglich Zoll: Bis 22,50EUR + Versand zahlt man weder Steuer noch Zoll. Bis 150EUR zahlt man lediglich 19% Einfuhrumsatzsteuer. Da ich bei sieben Händlern bestellt hab liegt der Einzel-Preis deutlich unter 22,50EUR. Versand ist bei den von mir ausgesuchten Händlern kostenlos. 

Eine anstrengende Woche …

… geht zu Ende.

Unser Nachwuchs hat uns diese Woche nur wenig zu Gesicht bekommen. Aber dafür sind wir nun einen sehr großen Schritt weiter. Unser Ziel: Estrich in KW32.

Doch bis dahin musste noch einiges erledigt werden: Spachtel- und Schleifarbeiten sollten weitgehend abgeschlossen sein. Denn wenn der Estrich mal drin liegt sollte der große Dreck- und Staub nicht mehr anfallen.

Vergangenes Wochenende haben wir schon unsere Treppe eingebaut. Bilder sind noch auf der anderen Kamera und folgen noch.

Diese Woche dann die Lüftungsanlage fertig installiert und Rohre verlegt, sowie die allerletzte Wand verschlossen und gespachtelt. Ein Kraftakt: Im Technikraum geht es jetzt noch etwas enger zu. Mir fällt gerade auf: Da hab ich noch gar kein Foto?!

Der Elektriker war nun auch da und hat die Heizungsanlage angeschlossen. Kommende Woche ist Inbetriebnahme. Da kommt dann auch der Zwei-Tarif-Zähler für den Wärmepumpenstrom.

Mit dem Installateur hatten wir diese Woche so unsere Probleme: Weiterlesen

3 Wochen …

… bis zum Estrich? So ist der Plan. Mal schauen ob’s klappt.

Kommendes Wochenende wird die Treppe eingebaut. Bis dahin ist sowohl die Wand an der die Treppe verschraubt wird fertig, als auch die groben Spachtelarbeiten im ganzen Erdgeschoss.

Vom Heizungsbauer muss noch das Material für die Fußbodenheizung geliefert werden. Da der Lieferant – bedingt durch die Bestellung im vergangenen Jahr – dem Heizungsbauer auf den Füßen steht, sollte das eigentlich Rucki-Zucki da sein. Mal schauen.

Vom Elektriker muss noch die Heizung für das Trockenprogramm des Estrichs angeschlossen werden. Nur der hat auch irgendwie/irgendwann Urlaub. Mal schauen ob das zeitlich hinhaut.

Vom Estrichleger weiß ich dass die 2 Wochen Vorlaufzeit brauchen. Beim letzten Mal ging das binnen einer halben Woche. Mal schauen ob die prognostizierten 2 Wochen eingehalten werden können.

Jetzt heißt es erstmal telefonieren, telefonieren, telefonieren. Wenn alles auf grünes Licht zeigt, dann heißt es die kommenden drei Wochen: „Ordentlich ranklotzen…“

Elektrik, Wasser+Sanitär und Garage …

… das sind aktuell die offenen Baustellen auf unserer Baustelle.

Letzte Woche Freitag hatte ich ein Treffen mit unserem Elektriker. Wir sind kurz die nächsten Schritte durchgegangen und er hat schon mal den Zählerschrank bestellt. Vergangenen Montag wurde das Garagentor angeliefert. Direkt vom Werk in Holland. Da die Tore der vielen „deutschen Hersteller“ irgendwie alle gleich aussehen, glaube ich, dass die allesamt in Holland produzieren lassen. Wie dem auch sei: Ich hab’s gleich mal ausgepackt und den Rahmen aufgebaut:

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