Energie hin und her

In den letzten Tagen und Wochen hat sich einiges getan…

Von der Bank haben wir nun grünes Licht für unser Vorhaben bekommen. Der Stadt haben wir bzgl. Bauplatz bereits zugesagt. Die Kalkulation für die Baukosten hat nochmal weniger weiße Flecken als bisher. Doch ein Punkt ist noch ungeklärt: Die Heizung.Wie sicherlich schon mehrfach geschrieben, steht eine Erdwärmeheizung auf dem Plan. Ein Angebot für die Bohrung haben wir schon vorliegen. Laut dem Heizungsmenschen liegt der Preisunterschied bei der Anschaffung für die Wärmepumpe bei 2500EUR (die die Sole-Wasser-WP billiger ist). Bleiben für die Erdwärme unter dem Strich Mehrkosten im Vergleich zur Luft-Wasser-WP rund 10.000EUR. Der Heizungsmensch hat auch noch was von 300EUR Ersparnis pro Jahr für die Sole-Wasser-WP erwähnt. Bei 10.000EUR rechnet sich dann (Reparatur und Austausch der WP mal nicht eingerechnet) dann in spätestens 33,3 Jahren. Aber empfohlen hat er eine Luft-Wasser-WP …

Heute Abend haben wir einen Termin bei einem Energieberater der Verbraucherzentrale Baden Württemberg. Hab mir schon die Haus-Pläne, sowie die vom Hausbauer erstellte energetische Berechnung ausgedruckt und zurecht gelegt. Aktuell würden wir den KfW55 Standard erfüllen. Rein rechnerisch wäre es sogar KfW50. Mit einer PV-Anlage auf dem Dach wird’s dann nochmal besser. Mit nur rund 14,07 kWh/(m²a) Endenergiebedarf wären wir auf der Energieskala des Energieausweises nach EnEV extrem weit links im grünen Bereich. Quasi kurz vor dem Passiv-Haus-Standard. Bei einer angesetzten Nutzfläche von 213qm (eigentlich ist es weniger, aber die tatsächliche Fläche wird mit einem Faktor von 1,2 versehen) ergibt das einen Energiebedarf von knapp unter 3000kWh pro Jahr Endenergiebedarf (also das was unter Strich gebraucht wird). Ob das Praxis nah ist oder nicht… Das wird hoffentlich der Energieberater sagen können. Was ich mir also von den Gespräch erhoffe:

  1. Sind die Zahlen in der Berechnung plausibel? Nicht dass wir uns nichtsahnend auf die Zahlen verlassen und wir später frieren oder draufzahlen müssen.
  2. Sole-Wasser-WP vs. Luft-Wasser-WP: Wo hoch kann man die jährlichen Kosten für beide Systeme ansetzen und wie gut steht die Sole-Anlage dann noch da?
  3. Rechnet sich der Kosten-Aufwand für KfW55 überhaupt (im Vergleich zu KfW70)?

Ich werde berichten ….

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