Elektrik, Wasser+Sanitär und Garage …

… das sind aktuell die offenen Baustellen auf unserer Baustelle.

Letzte Woche Freitag hatte ich ein Treffen mit unserem Elektriker. Wir sind kurz die nächsten Schritte durchgegangen und er hat schon mal den Zählerschrank bestellt. Vergangenen Montag wurde das Garagentor angeliefert. Direkt vom Werk in Holland. Da die Tore der vielen „deutschen Hersteller“ irgendwie alle gleich aussehen, glaube ich, dass die allesamt in Holland produzieren lassen. Wie dem auch sei: Ich hab’s gleich mal ausgepackt und den Rahmen aufgebaut:

IMG_20140127_122519 IMG_20140127_122538Das ging alleine relativ gut. Nach kurzer Zeit und ein zwei Blicke in die Anleitung stand das Ding und wird bis zum eigentlichen Aufbau mit zwei Schraubzwingen gehalten. Ausrichtung mit der Wasserwaage: Eine Affäre von nur wenigen Minuten. Alles kein Problem.

Am gleichen Tag kam dann noch der Zählerschrank. Das ging verdammt schnell: Freitag gegen 19:00 bestellt, Montag gegen 11 Uhr geliefert. Er bekommt zwei Felder für die aktuellen kleinen Zähler des EVUs, ein Feld mit Kreuzschiene für den Rundsteuerempfänger (solange noch keine PV auf dem Dach ist), und ein Feld für die Verschaltung/Sicherungen der Heizungsanlage. Alles in allem: Platz für aktuell 4 Zähler und ein Kreuzschienenmontage. Damit ist der Schrank rund 80cm breit. Es ist aber noch Platz um für den Fall der Fälle nochmal einen 1-feldigen Schrank daneben zu setzen. Aber selbst in der PV-Ausbaustufe wird das wohl nicht nötig sein.

IMG_20140127_202324Wie man unschwer erkennen kann, ist rechts noch ein klein wenig Platz. Nun. Den haben wir am Dienstag dann ein klein wenig aufgefüllt:

IMG_20140128_201440In den rechten Schrank kommt die komplette Hausverteilung mit KNX. Rechts neben diesem 130cm „Monster“ ist dann noch Platz für den Netzwerkschrank, die SAT-Verteilung, sowie im später ggf. noch einen Wechselrichter für die PV Anlage.

Heute war dann der Elektriker nochmal da und hat die dicke Zuleitung für den Zählerschrank gelegt, den Baustromzähler aus dem Baustrom-Kasten ausgebaut und vorrübergehend in den Zählerschrank gesetzt. Dann nur noch eine vorrübergehende Abgangsleitung zu einem „Mini-Verteiler“ und fertig ist der „neue Baustromanschluss“:

IMG_20140129_180639Der finale Haushaltszähler ist schon beantragt. Jetzt heißt es hier: Warten …

Derweil wird am Samstag das Garagentor montiert. Mit etwas Glück klappt das auch in einem Tag und es ist noch Zeit die Garagentür einzubauen?! Mal schauen.

Der Installateur war auch schon da: Wir sind die einzelnen zu erledigenden Punkte durchgegangen und haben das wichtigste geklärt. Jetzt warte ich auf den Anruf mit dem Start-Termin…

Alles in allem ist die Verkabelung fast abgeschlossen. Lediglich die Kabel durch die EG-Decke, sowie ein paar SAT und Fensterkontakt-Kabel, sowie dieZuleitung für die Garage fehlen. Noch zwei bis drei Arbeitseinsätze und das Thema ist abgeschlossen.

Vergangenen Samstag ist mir noch ein kleiner, versuchter „Baupfusch“ aufgefallen: Für den Zugang zum Dachboden wurde von einem Subunternehmer der Hausbaufirma eine Dachbodentreppe eingebaut. So eine zum „Deckel runterziehen“ und „ausseinanderklappen“. Der erste Montageversuch musste abgebrochen werden: Der Deckel war verkratzt. Es hat dann glaub 2-3 Wochen gedauert bis der zweite Versuch unternommen werden konnte. Hat dann auch geklappt.

Am Samstag fiel das Sonnenlicht zum ersten mal in so einem Winkel durch das Büro-Fenster, dass aufgefallen ist, dass der Deckel der Treppe nicht gleichmäßig matt-weiß ist. Die hinteren 10cm zum Scharnier hin waren ungleichmäßig glänzend. Schnell eine Leiter geholt und das ganze untersucht: Hah… Das ist kein neuer Deckel. Da hat jemand mit zwei linken Händen versucht den Kratzer mit weißem Sprühdosenlack auszubessern.

Gleich beim Projektverantworlichen angerufen. Nach dessen Reaktion kann ich nicht ausschließen dass man dort davon wusste und es „hat drauf ankommen lassen“. Getreu dem Motto „Das hängt in 2,5-2,6m Höhe. Das sieht man ‚eh nicht“. *WhoKnows*

Nun ja. Der „Schaden“ ist gemeldet und man versprach sich drum zu kümmern.

Wenn man nicht alles selbst macht … *kopfschüttel*

[update]
Wem der „Fehler“ jetzt anzukreiden ist, und wer den Sprühdosenlack aufgebracht hat ist unklar. Denn es gibt mehrere involvierte Parteien:

  • Hausbaufirma
  • Hersteller der Treppe
  • Subunternehmer der die Treppe eingebaut hat

Wichtig ist nur, dass der defekte Deckel nach dem Telefonat mit der Hausbaufirma abschließend und unkompliziert getauscht wurde.

 

 

 

 

5 Gedanken zu „Elektrik, Wasser+Sanitär und Garage …

  1. Pingback: Zweideutigkeiten im Blog? | Ein Heim für 3

  2. Hallo,

    toller Blog erstmal. Wie zufrieden bist du mittlerweile mit dem Garagentor. Ich habe nämlich dieses auch sehr günstig (ca. 800 Euro) angeboten bekommen anstatt das Garagentor von H…

    Grüße
    Andreas

    • Wir sind mit dem Tor sehr zufrieden. Ein Nachbar hat es von der gleichen Firma Ist soweit auch zufrieden.

      Das einzige was ich bei mir bemängeln „könnte“:

      1) Wir haben nicht wie unsere anderen Nachbarn (meist Tore anderer Hersteller) zusätzliche Versteifungen der Sektionalelemente.
      Bei der Lieferung war ein recht fettes Alu-Profil dabei. Das war aber weder vorgebohrt, noch waren das Tor in irgend einer weise davor vorgebohrt/vorberietet, noch hatten wir Schrauben dafür „übrig“, noch Stand in der Anleitung was damit zu tun ist (haben das Tor selbst eingebaut). Also haben wir’s weg gelassen. Ggf. fehlt uns also etwas zum versteifen der Elemente (sind immerhin 5,5m breit). Oder aber die Elemente sind von Haus aus steif genug. Who knows. Funktioniert aber seit etwas über 2 Jahren prima, ohne dass sich das Tor sichtlich oder irgendwie spürbar verzogen hat.

      2) Wir haben während der Bauphase ziemlich viel Staub und Dreck produziert (sehr viel Staub vom flexen/schneiden der vielen Granitfliesen etc.), der sich wohl in die Gummidichtungen zwischen den Elementen gesetzt hat, und beim auf/zufahren des Tores schabende/quietschende Geräusche verursacht hat. Dachte ich müsste das mal „schmieren“ und hab ein Sprühfett in die Fugen in Richtung Dichtung gesprüht. War ein Fehler wie sich dann herausstellte: Das Fett war nicht dafür geeignet (war zu fest/zäh nach dem antrocknen) und die Gummidichtung hat angefangen sich raus zu arbeiten, so dass man sie gesehen hat. Ergebnis: Torelemente nochmal zerlegt, alles gereinigt, Dichtung wieder eingesetzt und mit einem passenden Fett und einem dünnen Schmierfilm aus diesem alles eingeschmiert. Jetzt läuft das Tor wieder beinahe geräuschlos wie es sein sollte. Die einzige Kritik ist also: Das Tor hat den Dreck nicht vertragen und ich hab’s dann auch noch „falsch“ geschmiert.

      Unser Tor (5,5m) lag preislich mit den „Fenster-Elementen“ etwa 50% über dem von dir genannten Preis.

  3. Okay vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Dann wird die Wahl wohl auf das Alpha fallen. Beim Preis muss ich leider korrigieren (Ich meinte das Alpha bekomme ich netto 800 Euro günstiger). Es kostet in 5 Meter mal 2,25 Meter Höhe 1500 Euro netto mit Antrieb von Marantec. Ich habe auch vor das Tor selbst einzubauen. Bei Youtube findet man auch eine Anleitung hoffe die passt noch so einigermaßen dann sollte es kein Problem sein. Liegt eine gute Einbauanleitung dabei? Hast du das Tor direkt beim Hersteller gekauft?

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