Details zum Haus

Unser Haus stammt von der Firma Hauck Hausbau GmbH, einer „Haus Manufaktur“, welche der ZimmerMeisterHaus Vereinigung angehört.

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Es handelt sich um ein Haus in Holzständerbauweise, welches bereits im Werk in Eigenleistung von uns gebaut wurde.

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Erster Hausentwurf

Endspurt Dachmontage

Ein paar Eckdaten:

  • KfW 55 Standard
  • fast 50cm starke Außenwand (inkl. Klinker)
  • Bewusst und mit Absicht: ohne Keller
  • Altersgerecht: Alles wichtige auf einer Ebene ohne Stufen (Zugang zum Haus nur eine einzige Stufe)
  • angeschlossene Doppelgarage
  • Innenausbau in Eigenleistung

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Die Fassade stammt von der Klinker-Zentrale GmbH und ist ein klassischer Handform Verblender „gelb buntnuanciert“ im WDF Format aus Holland. Der Vorteil: Planung, Materialbeschaffung und Organisation der ausführenden Firma: Alles aus einer Hand.

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Das Garagentor stammt von der Firma Federhenn oHG, und ist ein Sektionaltor des niederländischen Herstellers Alpha Deuren International (Anmerkung am Rande: Wenn man sich die unterschiedlichen Prospekte der deutschen namhaften Lieferanten anschaut, so sind diese meist gleich, und dann sogar identisch mit dem von Alpha Deuren. Sprich: Das Tor von XYZ das fast 50% mehr als das von ABC kostet, ist nicht unbedingt 50% besser. Meist einfach nur 50% teurer 😉 ).

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Das Heizsystem ist eine Sole-Erdwärmeanlage mit Tiefenbohrung (1x140m, Doppelsonde), welche von der Firma Heinz Burkhardt GmbH & Co. KG professionell durchgeführt wurde.

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IMG_20131115_134927 IMG_20131114_141346Die Wärmepumpe selbst ist eine Hocheffizienz Sole/Wasser-Wärmepumpe, Modell SI 8TU und stammt von Dimplex.

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Das Haus verfügt zudem über eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage (KWL) der Firma Helios.

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Und zuguter letzt, ist die gesamte Elektrik Bus-gestützt mit KNX realisiert.

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Verteiler im Aufbau


Alle erwähnten Logos, Marken- und Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

 

9 Gedanken zu „Details zum Haus

  1. Hallo,

    zunächst einmal ein dickes Kompliment zu eurem Bautagebuch. Ich habe eine Frage bezüglich Klinker, da dieses Thema uns auch langsam wahnsinnig macht. Nach einigen Angeboten für die man einen halben Rohbau bekommen würde, bin ich auch auf die Klinker-Zentrale aufmerksam geworden, da man dort alles aus einer Hand bekommen kann. Könnt Ihr mir einmal verraten was der Klinker imcl. aller Arbeiten
    für Euch gekostet hat, vielleicht aufgeteilt nach Klinker, sonstiges Material und Arbeitslohn, bezogen auf den Quadratmeter. Das wäre wirklich ganz lieb, da wir
    mittlerweile so weit sind über eine Putzfassade nachzudenken, obwohl wir das nie
    wollten, schnief. Wir bauen im Raum Mainz.

    Vielen Dank für schon mal im voraus.

    Gruß

    F.J. Schwibinger

    • Hallo F.J.,

      nun, alle Zahlen hier zu nennen wäre etwas zu viel des Guten. Während der Planungsphase hatte man uns ausgerechnet, dass die Preisdifferenz zwischen Putz- und Klinkerfassade etwa 10.000EUR betragen wird.
      Da wir jedoch sowohl die Klinkersteine als auch die Arbeiten von einer anderen Firma als anfänglich geplant haben liefern+ausführen lassen, ist die Differenz etwa auf 8.000 bis 9.000EUR geschrumpft.
      Eine Putzfassade sollte alle X Jahre mal gereinigt und neu gestrichen werden. Je nach Hausgröße ist man da schnell bei 5.000 bis 8.000EUR (zumindest in unserer Region).

      Und da fängt die Klinkerfassade an sich zu rechnen. Wir haben in der Gegend viele ehemaligen Neubaugebiete angesehen. Und bereits nach rund 10 Jahren sehen viele Putzfassaden nichtmehr „frisch“ aus. Klinkerfassaden hingegen sehen aus wie am ersten Tag. Rechnet man mit einem Zeitraum von 40-50 Jahren (solange hab ich noch vor zu leben), so wird – wenn man alle 15 Jahre sich der Putz-Fassade für sagen wir mal ca. 6.500EUR annimmt – der Spass mit einer Putzfassade zwischen rund 17.000EUR und 22.000EUR liegen.

      Die Klinkerfassade rechnet sich da recht schnell.

      Okay. Man kann eine Putzfassade auch länger als 15 Jahre so belassen wie sie ist. Aber 1-2x streichen wird in 50 Jahren sicher fällig. Und selbst da rechnet sich die Klinkerfassade. Zumal Lohn- und Materialkosten in den nächsten 50 Jahren sicherlich nicht fallen werden 😉

      Mehr Details bekommst du per Email.

      Gruß
      Alex

      • Hallo Alex,

        auch wir planen hier im Süden Nürnbergs ein Haus mit Klinkerfassade zu errichten, vernünftige Angebote für die Fassade zu bekommen ist aber momentan offensichtlich ein Ding der Unmöglichkeit. Das ging soweit, dass eine Firma 400EUR/m²-Klinkerfassade haben wollte.
        Deswegen würde mich mal interessieren, wie groß bei Eurem Bau die Fassadenfläche ist (ca.) und es wäre toll, wenn Du mir wie F.J. ein paar Details per E-Mail schicken könntest. Würde mir beim vorankommen mit dem Fassadenthema sehr helfen.

        Viele Grüße
        Micha

  2. Hi
    man kann aber doch nicht alles nur aufs Geld beziehen. Manchmal muss es einem ja auch gefallen. Eine Klinkerfassade gefällt nicht jedem und passt auch nicht unbedingt in jede Gegend.
    Auch sollte man hier mal die Nachteile einer Klinkerfassade erwähnen. Mit dem Älterwerden verändern sich auch Geschmäcker und Trends. Klinker bleibt – eine Putzfassade ist auch mal schnell (mehr oder weniger) neu gestrichen und dann wirkt das Haus auch wieder ganz anders.
    Des weiteren kann auch der Mörtel bröckeln und undicht werden, was zu Problemen führen kann usw. Sind halt zwei Lager wie bei fast allem.
    Es gibt für alles Vor- UND Nachteile.

    Gruß Sebbi

    • Hmm, eine Fassade nach Jahren mal im Farbton zu variieren hatte ich bisher noch nicht als Vorteil gesehen. Aber du hast recht. Das mag für den einen oder anderen ein signifikanter Vorteil sein.

      Uns war primär die Optik wichtig. Die Kostenersparnis über die Jahre war dann ein netter Nebeneffekt.

      Bröckelnder Mörtel rührt i.d.R. von falschen Verarbeitung oder Materialfehlern. Haben uns etliche über 30 Jahre alte Klinkerfassaden angeschaut. Keiner Fassade hat man das Alter angesehen, und bei keiner gab es Probleme/Mängel in den Fugen.
      Alles in allem ist bei korrekter Ausführung eine Klinkerfassade weniger anfällig für den Zahn der Zeit.

      Ich hätte echt vom Firmengebäude der Klinkerzentrale ein Foto machen sollen. Hätte ich raten und wetten müssen wie lange das Gebäude schon so dasteht, hätte ich auf max. 2-3 Jahre getippt. In der Tat steht es aber schon seit rund 30 Jahren da.
      Ob das bei unserem auch so sein wird kann ich dir dann in 30 Jahren sagen 😉

      Wer den sich ändernden Geschmack vernachlässigen kann, für den kann, sofern das Budget und der Wille mitspielt, die Klinkerfassade die bessere Wahl sein.

  3. Hallo,

    einen super Blog habt ihr hier erstellt! Sehr informativ, auch wenn schon etwas älter!
    Ich plane gerade auch ein Einfamilienhaus in Nord-Baden, und die Fa. Hauck ist gar nicht so arg weit weg. Trotzdem habe ich mich jetzt doch für ein Massivhaus entschieden.
    Unabhängig davon passen die restlichen Zutaten aber genau auf mein Vorhaben.
    Wie sind denn eure Erfahrungen mit der Sole-Wasser-Wärmepumpe? Hat sich der niedrigere Stromverbrauch im Gegensatz zu einer Luft-Wärmepumpe bewahrheitet?
    Wird die Lüftungsanlage unabhängig vom restlichen Heizkreis betrieben und dann mit Strom zu geheizt wenn nötig?

    Ein schönes verlängertes Wochenende noch!

    Grüße Sven

    • Hallo Sven,

      > Wie sind denn eure Erfahrungen mit der Sole-Wasser-Wärmepumpe? Hat sich der niedrigere Stromverbrauch im Gegensatz zu einer Luft-Wärmepumpe bewahrheitet?

      Diese Frage lässt sich schwer bis gar nicht beantworten. Denn man kann Haus A mit Luft-WP nicht mit Haus B und Sole-WP vergleichen. Außer die Häuser sind identisch und stehen räumlich nah beieinander.

      Was ich dir aber sagen kann: Mit unseren ~180m² Wohnfläche haben wir in den vergangenen 2 Jahren nur ganz knapp über 2000kWh Strom für die komplette (inkl. Solepumpe, Umwälzpumpen, Steuerung, …) Heizung&Warmwasser benötigt. Erzeugt haben wir mit den 2000kWh Strom ca. 9000kWh Wärmemenge (Heizung + Warmwasser). Das ergibt einen – wie ich finde – sehr guten Faktor von 4,5.
      Das Verhältnis Heizung zu Warmwasser liegt bei uns im Schnitt bei 1,5:1.

      Ob wir mit einer reinen Luft-WP weniger oder mehr Strom benötigt hätten kann ich nicht sagen. Die Variablen hierbei sind die Größe der Luft-WP, der Außentemperatur, sowie der Menge an Wärme die man auf einmal benötigt.

      > Wird die Lüftungsanlage unabhängig vom restlichen Heizkreis betrieben und dann mit Strom zu geheizt wenn nötig?

      Die Lüftungsanlage läuft komplett unabhängig von der Heizung. Wenn ich schlauch gewesen wäre, dann hätte ich vllt. noch einen Wärmetauscher mit der KWL kombinieren sollen, um in den kalten Tagen die Eingehende Luft noch ein wenig anzuwärmen. Hab ich aber nicht. Vermisst habe ich das auch noch nicht.
      Die Lüftungsanlage hat ein elektrisches Heizregister um sich vor dem Einfrieren und Co. zu schützen. Aber ich habe die Einstellung so weit runter gedreht, dass das Heizregister quasi nie anspringt. Dadurch „kann“ es vorkommen, dass die Lüftungsanlage doch mal vor dem Einfrieren steht. Dann schaltet sich der Zuluft-Lüfter ab, wartet bis die Temperatur sich erholt hat und legt dann wieder los. Da wir aber mit einer Lüftungsstufe von 3 (von 8 möglichen) auskommen (was gleichzeitig für eine nicht wahrnehmbare Geräuschkulisse sorgt), ist der Luftstrom so gering, dass es auch hier quasi nie dazu kommt dass die Anlage kurz vor dem Einfrieren steht.

      Ergo: Auch hier benötigen wir so wenig Strom wie möglich. Ergänzend kommt hinzu, dass wir die KWL mit unserem KNX System gekoppelt haben: Ist keiner mehr im Haus, wird die Lüftung abgeschaltet. Das spart zusätzlich. Aktuell liegen wir bei einem Monatsdurchschnitt von 24kWh den die Lüftungsanlage benötigt. Das entspricht bei rund 25cent/kWh dann knappen 6EUR/Monat.

      Hoffe die Infos helfen …

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