Der Sitzplatz für das Feierabendbier – Teil 2

Es ist vollbracht: Die Trockenmauer ist fertig und nach ca. 20 weiteren Schubkarren voll Erde ist auch das „drum herum“ passend zurecht modelliert.

Die Mauer misst ca. 2m von Ende zu Ende und sollte ausreichen Platz für die Sitzgelegenheit bieten.IMG_20150904_195744[1]Der Kanaldeckel ist noch nicht zugeschüttet. Hier ist noch offen ob wir noch ein wenig Pflaster legen, oder einfach einen „schicken Schotter“ als Boden wählen.

 

Der Sitzplatz für das Feierabendbier

Lange haben wir überlegt was wir mit dem Kanaldeckel vor unserem Haus anstellen.

Die aktuelle Idee, die nun auch gerade in der Umsetzung ist, lautet: Sitzplatz anlegen …

Dazu wir der Hang nach hinten etwas abgestützt um über dem Kanaldeckel ausreichend Platz für eine kleine Sitzgelegenheit zu schaffen.

Zum abstützen des Hangs verwenden wir die übrigen Pflastersteine von der Einfahrt. Der Plan ist, diese in Trockenmauer-Manier mit etwas Versatz pro Reihe nach hinten damit die „Wand“ auch stabil steht und ausreichend den Hang stützen kann. Bis jetzt wirkt das ganze noch ein wenig wackelig, Aber die Hinterfüllung der Mauer ist auch noch nicht sauber erfolgt und je weiter es nach oben geht, desto größer will ich den Versatz machen.

Die erste Hälfte steht bereits:

IMG_20150903_065531[1]

Den Kanal habe ich mit zwei Lagen „Dampfbremse-Folie“ die als Rest vom Nachbar erstanden wurde abgedeckt und rings herum mit etwas Split verfüllt. Damit die „Mauer“ bei Regen nicht vom „Wasser das vom Erdreich drückt“ durchnässt wird und dauerhaft im Wasser steht, habe ich auch hier wieder die Noppenbahn eingesetzt.

Für den Sitzplatz wird dann der „Platz“ mit schicken Schotter und Erde bis auf das passende Niveau abgedeckt.

Für den Fall der Fälle dass man doch mal an den Kanal ran muss, hat man diesen binnen weniger Minuten freigelegt ohne groß Schaden zu hinterlassen.

Wenn das Wetter gut bleibt, folgt diese Woche der Rest der Mauer. Vermutlich nochmal 3-5 Reihen.

Als Bank folgt dann irgend etwas in dieser Art:

Erdbewegung bei >30°C

Der Sommer lädt ein zu den letzten warmen bzw. heißen Tagen. Vergangenen Samstag war es 30..35°C heiß und wir hatten natürlich nichts besseres zu tun als Erde auf den Schubkarren zu schaufeln, von A nach B zu fahren, abzukippen und etwas zu „modellieren“.

Nach etwas über 4h waren wir dann platt und der „Hang“ vor dem Haus weitgehend gefüllt:

Vorher:

IMG_20150819_200256_nopm_[1] Weiterlesen

Ein Update nach den heißen Tagen

Es ist wieder etwas Wasser den Bach hinunter geflossen und wir haben nicht nur auf der faulen Haut gelegen:

Auf der nach unten offenen „Zu erledigen“-Liste stand unter anderem noch:

  • Verkleiden der freistehenden Wand zwischen Flur/Treppenaufgang und Küche
  • Setzen einer „kleinen Mauer“ vor dem Haus damit Erde angefüllt werden kann

Zuerst die Wand…

Zur Küche hin war geplant ein Touch-Display zur Steuerung des Hauses sowie als „Entertainment“ für die Küche zu installieren. Hierzu musste erstmal ein Loch in die Wand, so dass ausreihend Platz für den Anschluss der Kabel, sowie zum verstauen des Netzteils für das Display vorhanden ist.

IMG_20150702_173425[1] Weiterlesen

KNX: Das Update-Dilemma

Dass auch KNX keine grüne Teletubbie-Landschaft ist in der alles bestens läuft, sollte einem eigentlich von vornherein klar sein. Es ist eben wie mit so vielem: Es könnte alles ein klein wenig runder sein. Ist es aber nicht. Da ich sonst nicht weiß wohin damit, klage ich hier einfach mal mein Leid.

Ich habe vor längerer Zeit einen 8-fach Jalousieaktor von MDT erstanden. Weil das für unser Haus nicht ausreichend war, habe ich die Installation noch einen 4-fach Aktor ergänzt.

Erst nach einigen Wochen wurde klar: Hier stimmt was nicht: Weiterlesen

KWL: Kälterückgewinnung

 

Anfang des Jahres, als es draußen noch deutlich kälter ans drinnen war, war ich froh um die Wärmerückgewinnung unserer Lüftungsanlage. Klar. Wer heute mit einer KWL (kontrollierten Wohnraumlüftung) baut, der hat einen Wärmetauscher mit WRG (Wärmerückgewinnung). Wie das funktioniert ist hier recht gut beschrieben:

http://www.bosy-online.de

Auch war ich, als es wärmer wurde, froh darum die Wärmerückgewinnung abschalten zu können. Man will ja nicht mit der WRG sich im Sommer die Bude durchheizen…

Die Abschaltung erfolgt über eine Bypass-Klappe, die bei uns elektrisch angesteuert wird. Ich kann an der Anlage per Knopfdruck von Winter auf Sommermodus umstellen. Aber die Anlage kann das auch automatisch. Bei einer (einstellbaren) Grenztemperatur wird die Bypass-Klappe automatisch angesteuert.

Im Leben wäre ich nicht drauf gekommen, dass wir WRG auch umkehrt wirken kann (Ich hatte deshalb als es die letzten Tage so heiß war die Anlage schon Stundenweise komplett abgeschaltet…). Also statt „Erwärmen der kalten Zuluft mit der warmen Abluft“, geht es auch andersrum: „Erwärmen der kalten Abluft mit der warmen Zuluft“.

Und was heißt das jetzt? Nun, das ist dann eine „Kälterückgewinnung“. Und das beste: Es funktioniert von ganz alleine. Man muss nichts umbauen, umstellen oder umstecken. Man muss nur darauf achten dass die Luft nach wie vor über den Wärmetauscher läuft und nicht über den Bypass.

Das das funktioniert zeigt dieser Screenshot:

kwl-krgMan sieht dass der Bypass abgeschaltet ist (weil Außenluft >10°C eingestellter Grenztemperatur). Das heißt, die Luft geht über den Wärmetauscher. Und man sieht ebenfalls recht schön, dass die Außenluft mit 30°C in die Anlage rein kommt (Lüftung Außen).

In den Räumen hat es 24°C Lufttemperatur (Lüftung Abluft). Die Luft die das Haus verlässt ist aber 5° Kelvin wärmer: Lüftung Fortluft: 29°C.

Wo kommen die 5°Kelvin denn her? Richtig. Von der Außenluft. Den 30°C werden 5° an die Luft die das Haus verlassen soll angegeben. Und damit strömt 25°C ins Haus. Also nur 1°C mehr als es drinnen schon hat.

Die Kälterückgewinnung (KRG) funktioniert also. Wenn man einen Enthalpie-Wärmetauscher (ET-WT) hat, dann hat man neben der WRG auch eine Feuchterückgewinnung (FRG). Im Winter ist das praktisch um durch den stetigen Luftaustausch die Luft im Haus nicht auszutrocknen. Wie das funktioniert steht ebenfalls in obigen Link gut beschrieb.

Und so wie ich gelesen habe, scheint die FRG wie wie WRG ebenfalls umgekehrt zu funktionieren. Die feuchte Außenluft kann die trockenere Abluft anreichern. Und somit senkt man die zugeführte Luftfeuchte. Das hat den positiven Effekt dass es, trotz ggf. 25°C im Haus, deutlich kühler (weil trockener) wirkt.

Leider habe ich nicht ausreichend geeignete Feuchtefühler um den Effekt nachzuweisen. Aber in der Theorie sollte das so funktionieren.

Einen Sonderfall gibt es noch:

Wenn es im Sommer am späten Abend bzw. in der Nach draußen abkühlt, ist es draußen zwar immer noch über 10°C WRG-Grenztemperatur, aber vermutlich deutlich kühler als im Haus.

In diesem Fall ist unsere Anlage so schlau und schaltet den Bypass aktiv. Damit kann die kältere Luft ungehindert ins Haus strömen. Die Warme Luft wird ebenso ungehindert nach außen abgeführt.

Man wird dadurch keine Klimaanlageneffekt erreichen (Absenkung der Temperatur um 5-10°C). Aber man verhindert bestmöglich das Aufheizen des Hauses bedingt durch die Außenlufttemperatur. Und wenn man noch über einen ET-WT sowie eine Auto-Bypass-Klappe verfügt, macht man das beste aus der Sache um Nachts angenehm kühl schlafen zu können.

Hob2Hood powered by Arduino: Funktioniert!

Es ist vollbracht: Unsere Haube versteht nun AEG’s „Hob2Hood“.

Der Aufbau ist nun fertig und im Gehäuse verschraubt:
IMG_20150530_111410

 

Seit dem letzten Prototyp ist nun noch ein DC/DC StepDown Wandler dazu gekommen. Grund: Die Haube selbst liefert auf ihrer Flachbandleitung zu den Fernbedienungs-Drehköpfen doch keine 12V, sondern 30V. Damit habe ich blöderweise zwei Arduino Nano „gegrillt“. Aber bekanntlich lernt man ja aus Fehlern. 3EUR für besagten StepDown-Wandler und einen Arduino Nano später funktioniert’s dann auch schon…

IMG_20150530_130135

 

Das Gehäuse habe ich mit 2x15cm Klett-Streifen im inneren der Haube an der Seitenwand befestigt.IMG_20150530_125724

 

So kann ich bei Bedarf die Box ohne großen Werkzeugeinsatz herausnehmen und ein „Firmwareupdate“ machen 😉

Features sind nun:

  • Automatische Steuerung des Lichts über das Kochfeld
  • Automatische Steuerung der Lüftungsstufen über das Kochfeld
  • Manuelle Steuerung der Lüftungsstufen über das Kochfeld
  • Komplett manuelle Steuerung von Licht und Lüfterstufen über die vorhandenen Knöpfe an der Haube (hat Vorrang zur Automatik)

Den zugehörigen Code habe ich unter der GPL mal zu Github geschoben: https://github.com/tuxedo0801/Arduino-Hob2Hood

Have some fun …

 

Hob2Hood, powered by Arduino

Liest hier jemand regelmäßig mit und kann sich noch an den Artikel hier erinnern? Reverse Engineering: AEG Hob2Hood

Mittlerweile habe ich Teile (Arduino Nano, Relaisboards,…) aus Fernost bestellt (weil so schön günstig) und habe wie die letzten male auch, wochenlang warten müssen. Aber es eilt ja nicht …

Gestern kamen die letzten Teile (aus Deutschland) und der Zusammenbau konnte losgehen:

Mein Ziel: Keine extra Platine fertigen lassen, kein Lochraster: Alles zum „schrauben“. Deshalb gab es für den Arduino Nano eine Schraubterminal-Adapterplatine. Diese habe ich zusammen mit zwei Stück 4-Kanal-Relais-Boards in einem Gehäuse untergebracht das ich noch von einer anderen Bastelei über hatte.

Hier der erste (und wohl auch finale) Aufbau:IMG_20150511_230927

Weiterlesen

Erste Stromkostenhochrechnung

Von unserem Energielieferanten ist diese Woche nun die erste Abrechnung ins Haus (bzw. ins Emailpostfach) geflattert.

Mein Ziel war es, trotz mehr Wohnfläche, komplett selbst genutztem Trockner+Waschmaschine (war zuvor gewissermaßen Kostenmäßig geteilt) und diversen zahlreichen, zusätzlichen Kleingeräten (DSL-Router, großer Netzwerkswitch, SAT-Switch, …) unter dem Strich im Eigenheim weniger Strom zu verbrauchen als zuvor in Miete.

Und das scheint nun gelungen zu sein. Laut Miet-Abrechnung, haben wir im Schnitt 2200kWh pro Jahr in der Mietwohnung verbraten. Hinzu kommen würde noch das, was mein Büro mit dem Server an Strom gebraucht hat. Aber das lief nicht über unseren Zähler und lässt sich nur schwer ermitteln. Ich schätze aber 30kWh/Monat und somit ca. 360kWh/Jahr zusätzlich für das Büro, womit wir bei 2560kWh wären.

Vom 01.01.2015 bis 16.04.2015 (3,5 Monate), haben wir in unserem Eigenheim nun 592,2kWh Strom gebraucht. Rechne ich das nun auf’s Jahr hoch, so bin ich bei 2030kWh.

Also gut 20% weniger als vorher in Miete. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer.

Grund für diese Ersparnis… ?? Gute Frage. Studien belegen ja, dass der Anteil des Stroms für die Beleuchtung einen sehr kleinen Teil ausmacht. Was aber wenn alles außer dem Licht schon massiv auf Stromsparen ausgerichtet ist? Wärmepumpentrockner, Geschirrspülmaschne mit Zeolith-Trocknung und Warmwasseranschluss (Warmwasser kommt dann aus der Erdwärmeheizung), …

Dann muss folglich der Rest den restlichen Strom verbrauchen. Und was bleibt noch übrig: Licht…

Wenn hier noch 12V Halogen verbaut ist, dann hat man da schnell einige hundert Watt die die Wohnung heizen. So wie in unserer Mietwohnung: Allein im Wohn/Essbereich 12 Spots á 35 Watt =  420 Watt. Küche, Bad, Flur und Co. ergeben zusammen fast nochmal das gleiche.

Wir haben schon bei der Planung unseres Hauses weitgehend alles auf 12V LED ausgelegt. Und das scheint sich, neben den energiesparenden Geräten, nun auszuzahlen. Statt 420 Watt brauchen wir im Wohn/Essbereich aktuell im Worst-Case nur 90 Watt. Aber auch nur dann, wenn der Dimmer auf vollen 100% steht. Meist dümpelt der aber bei <30% herum (beim fernsehen braucht man es nicht taghell), was den Verbrauch auf ca. 30 Watt senkt.

Wenn ich nur mal 1h pro Tag mit 420 Watt rechne, dann macht das schon rund 150kWh pro Jahr aus. Bei 30 Watt sind es hingegen nur knapp 11kWh.

Ich werde weiter berichten…

 

Der Weru-ekey-Hack Part 2

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist es soweit: Ich bekomme den Namen desjenigen, der seinen Finger über den Scanner zieht auf den KNX Bus gesendet.

Mein persönlicher Dank geht an UweH aus dem KNX User Forum. Er war es der mit Oszi und viel Kreativität das meiste entschlüsselt hat.

Basierend auf seiner Implementierung für einen AVR Microcontroller, habe ich eine Java-Konsolenanwendung geschrieben, welche auf der einen Seite vom eKey den Finger liest, und auf der anderen Seite den Namen und/oder eine ID der zum Finger gehört auf den KNX Bus sendet:

ekey-decoder-log Weiterlesen